Newsletter-Beitrag
AG 5

November 2020

Woran wir arbeiten…

AG 5 zeigt den Weg zu flächendeckender Ladeinfrastruktur und Elektrofahrzeugen als Energiespeicher

Arbeitsgruppe 5

Für den Hochlauf der Elektromobilität ist eine flächendeckende öffentliche Ladeinfrastruktur erforderlich. In ihrem neuen Bericht schafft die AG 5 ein gemeinsames Verständnis, wann die Verteilung von Ladestandorten als flächendeckend gilt. Damit wird für E-Autofahrerinnen und -fahrer erkennbar, wo Flächendeckung im Fernverkehr heute bereits erreicht ist bzw. wo noch ein Ausbaubedarf besteht. Hierfür wurde ein Abstandskorridor zwischen Standorten entlang der Hauptverkehrsachsen von maximal 30 km bis 50 km ermittelt, der bis 2025 überall erreicht sein sollte. Nach 2025 erwartet die AG 5, dass mit einer zunehmenden Zahl an E-Fahrzeugen Streckenabschnitte marktgetrieben nachverdichtet werden. Da gerade für eine bundesweite Flächendeckung auch nicht-wirtschaftlich zu betreibende Standorte von Bedeutung sind, ist hier die Finanzierung zu klären. Neben dem Fernverkehr werden auch Maßnahmen für flächendeckende Ladeinfrastruktur vor Ort empfohlen, die sich an die Städte und Kommunen richten und Unterstützung durch den Bund bedürfen. Konkret wird die Entwicklung einer lokalen Ladeinfrastrukturstrategie als zentrales Mittel für den weiteren Ausbau vor Ort genannt.

Für den Hochlauf der Elektromobilität ist es entscheidend, wie Elektrofahrzeuge zukünftig intelligent in das Energiesystem (Sektorkopplung) eingebunden werden können. Mehr Flexibilität verspricht dabei das bidirektionale Laden, also die bedarfsgerechte Ein- und Ausspeisung von Strom in und aus der Fahrzeugbatterie. Das neue Factsheet der AG stellt die wesentlichen wirtschaftlichen und technischen Aspekte sowie die Rolle von Vehicle to Grid im zukünftigen Ökosystem der E-Mobilität dar. Die Umsetzung wird durch die Finalisierung und flächendeckende Implementierung von Smart Meter Gateways (SMGW) und des Kommunikationsstandards ISO 15118-20 möglich sein. Weitere zentrale Handlungsschritte, wie beispielsweise die Erprobung in Pilotprojekten und Reallaboren, können zu einer schnelleren Umsetzung und zukünftigen Wertschöpfung der Technologie beitragen.

Hier können Sie sich das Factsheet Vehicle2Grid und den Bericht zur Flächendeckung herunterladen.

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