NEWSLETTER

Ausgabe Dezember/19

Die NPM in der Debatte

NPM AG 6 stellt die wichtigsten Normungsbedarfe zur Zukunft der Mobilität auf der Hypermotion 2019 in Frankfurt vor

Die Hypermotion 2019 ist das Messeformat, das sich mit den Mobilitätsfragen der Zukunft befasst. In Frankfurt treffen sich bei dieser Messe Anbieter und Anwender, die neue Standards setzen für die Mobilität und Logistik von morgen. Auf der Pioneer Stage konnte die AG 6 der Plattform Zukunft der Mobilität in der Session „smc:revolution r:1 E-Mobilität & alternative Antriebe“ ihr druckfrisches White Paper präsentieren.

Im Fokus der Veranstaltung standen die Fragen, inwieweit neue Antriebstechnologien die Verkehrssysteme verändern und welche Chancen sich für die Städte durch Sektorenkopplung ergeben. Die Session wurde von Dr. Alexander Bode moderiert, der die Arbeitsgruppe 6 aus dem NPM Projektbüro betreut. Er präsentierte gleich zu Beginn den rund 60 Teilnehmern das White Paper der AG 6, in dem die zentralen sechs Handlungsfelder mit den jeweiligen Normungsbedarfen für die Zukunft der Mobilität skizziert sind.

Die elektro-hybriden Antriebe im Einsatz als Schienenfahrzeuge konnte Cornelia Mager von der SIEMENS AG vorstellen. Das Unternehmen hat nicht nur eine Plattform für Regionalzüge entwickelt, die sowohl batterieelektrisch als auch mit Brennstoffzelle betrieben werden kann, sondern kümmert sich am Anfang der Wertschöpfungskette auch um die nachhaltige Wasserstoffgewinnung. Jessica Markus von der ESWE Verkehr aus Wiesbaden konnte im Anschluss vom Einsatz neuer Elektrobusse berichten, die seit wenigen Wochen in der Stadt unterwegs sind. Sie betonte unter anderem die notwendigen Investitionen in die Infrastruktur und unterstrich damit die Langfristigkeit der Umrüstung.

Dr. Peter Becker von der StreetScooter Research GmbH präsentierte dem Publikum innovative Produkt- und Produktionskonzepte für kostengünstige e-Mobilitätslösungen. Günstige Elektromobilität fange bei der Produktion an, die bei geschickter Anordnung und Materialwahl deutlich weniger Platz und Ressourcen verbrauche als heutige Produktionsstätten im Automobilbau. Patrick Kurth, Leiter Public Relations bei der FlixMobility, zeigte anhand ganz konkreter Beispiele, welche Herausforderungen sich für die Mobilitätsdienstleister auf dem Weg zu einem klimaneutralen Angebot ergeben.

(Bildquelle: NPM/Bode)

AG 1
Klimaschutz im Verkehr

AG 2
Alternative Antriebe und Kraftstoffe für nachhaltige Mobilität

AG 3
Digitalisierung für den Mobilitätssektor

AG 4
Sicherung des Mobilitäts- und Produktionsstandortes, Batteriezellproduktion, Rohstoffe und Recycling, Bildung und Qualifizierung

AG 5
Verknüpfung der Verkehrs- und Energienetze, Sektorkopplung

AG 6
Standardisierung, Normung, Zertifizierung und Typgenehmigung